Auszeichnung für Boxer

Jahresabschlussfeier des Boxrings Klettgau/ Erfolgreiche Boxer ausgezeichnet

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Der Boxring Klettgau hat Engelbert Brillowski, Lukas Fauser, Isah Bajrami, Franz Kimmel, Stefan Locher, Michael Loewert, Gerhard Grether und  Toni Sabery ausgezeichnet. Im Bild ein Teil der

Geehrten. Bild: Schlatter

Sehr gut besucht war die Jahresschlussfeier des Boxrings Klettgau. Vorsitzender Gerhard Grether konnte den Mitgliedern über viele Aktivitäten seiner aktiven Boxsportler berichten.

Durch den Zusammenschluss der Landesverbände Baden und Württemberg müssen die Boxsportler vom Hochrhein weite Anfahrten zu den Wettkämpfen in Kauf nehmen.

Die Jugend und Junioren Boxer Lukas Fauser und Isah Bajrami profitieren von diesem Zusammenschluss der Landesverbände, ihre Stärke konnten sie in vielen Kämpfen bestätigen. Ihre Erfolge bestätigte der Landesverband Baden-Württemberg mit der Berufung in den D-Kader des Verbandes.

Der Landesverband Baden-Württemberg besteht nun aus 135 Vereinen. Dank seiner großen Mitgliederzahl und Aktivitäten, steht der Boxring Klettgau an fünfter Stelle. Lukas Fauser und Isah Bajrami, die Süddeutschen Junioren und Jugendmeister wurden als erfolgreichste Boxer 2011 ausgezeichnet. Ausgezeichnet wurden die Kämpfer Michael Loewert, Stefan Locher, für ihre sportlichen Einsätze. Die Sportlichen Begegnungen im neuen Verband Baden-Württemberg brachten dem Verein auch ein Mehraufwand für die Trainer und Betreuer. Wolfgang Weber, der stellvertretende Vorsitzende dankte dem Betreuerteam um Gerhard Grether. Toni Sabery, Franz Kimmel, Engelbert Brillowski, Mike Spähte durften Präsente entgegen nehmen. Den feierlichen Akzent der Vorweihnachtlichen Feier eröffneten musikalisch Jugendliche Musiker vom Akkordeon-Orchester Gurtweil unter der Leitung von Dirigent Ebner. 


Tolle Kämpfe vor 300 begeisterten Fans

Boxen: – Zwei Siege gab es für die Boxer des Ausrichters Boxring Klettgau bei der fünften Veranstaltung der baden-württembergischen Mannschaftsmeisterschaft in der mit 300 Boxfans gut gefüllten Stadthalle in Tiengen. Isah Bajrami, derzeit mit Lukas Fauser das Aushängeschild des Tiengener Box-Klubs, siegte gegen Ferhat Yildiz vom KSC Backnang einstimmig nach Punkten.

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Einen beherzten Kampf liefert Adam Hochstuhl(links) vom Ausrichter Boxring Klettgau bei der baden-württembergischen Mannschaftsmeisterschaft gegen Eugen Wagner vom BAC Fortuna Offenburg. Doch die Ringrichter entscheiden einstimmig gegen ihn.

Bild: Neubert  

Stefan Locher setzte sich gegen Franz Scharpf von Kings Gym Ravensburg durch. Fauser, Jean Michel Loewert und Adam Hochstuhl mussten sich dagegen nach Punkten geschlagen geben.

Die Halle kochte, als Bajrami in den Ring stieg. „Isah, Isah, Isah . . . “, skandierten die Fans um den Ring und auf der Tribüne. Es war der letzte Kampf des Abends und ein toller Höhepunkt. Bajrami bestätigte seine derzeit prächtige Verfassung. Er erntete das Lob der Experten am Ring. „Isah hat super gekämpft. Ein paar Kleinigkeiten gibt es noch zu verbessern, die Technik muss noch verfeinert werden“, lobte Reza Müller, Kampfrichter des württembergischen Amateurboxverbands und Trainer des AC Weinheim. Bajrami habe sich in den vergangenen Monaten gut entwickelt. Müller prognostiziert dem jungen Tiengener eine gute Zukunft. „Wenn er die Tipps annimmt.“

Natürlich war auch Gerhard Grether, Trainer und Vorsitzender des Boxring Klettgau, stolz: „Isah entpuppt sich immer mehr als Hauptkämpfer. Er ist stark und beweglich.“ Bajrami hatte alle Hände voll zu tun, bis er den einstimmigen Punktsieg erkämpfte. Bajrami wartete geduldig ab und suchte die Lücke in der Deckung des beweglichen Yildiz. „Mein Gegner ist immer abgehauen. Es war schwer, bis ich ihn in den Griff bekommen habe, um meine Technik auszuspielen. Es war ein harter Kampf.“

Für Bajrami war's ein gelungener Härtetest für die süddeutsche Meisterschaft am Wochenende in Straubing. „Ich muss noch ein bisschen mehr geben. Ich hoffe, das klappt“, sagte der 16-jährige Kosovo-Albaner.

Weniger Glück hatte diesmal Lukas Fauser aus Dogern, der am Wochenende ebenfalls mit zu den Süddeutschen nach Bayern fährt. Er hatte es schwer gegen André Gensmantel (VFK Germania Stuttgart). Der Schwabe boxte defensiv, kreiste im Ring und wartete auf Fausers Angriffe. Fauser versuchte immer wieder offensiv zu boxen. Doch sein Gegner ließ ihm kaum eine Möglichkeit. Wahrscheinlich kostete ihn die Verwarnung in der zweiten Runde wegen Boxen mit der Innenhand wertvolle Punkte. So verlor der Dogerner mit 1:2 Richterstimmen.

Den Unmut des Publikums und des Trainergespanns Thomas Grether und Tohid Sabery bekamen die Ringrichter bei ihrer einstimmigen Entscheidung gegen ihren BRK-Boxer Adam Hochstuhl, für seinen Gegner Eugen Wagner (BAC Fortuna Offenburg) zu hören. Die Tiengener monierten Wagners unbestrafte Innenhand-Schläge.

Mit 2:1 siegte Stefan Locher gegen Franz Scharpf aus Ravensburg. Keine Chance hatte Jean Michel Loewert gegen Artur Terre (Boxring Villingen-Schwenningen), wenngleich er die erste Runde forsch anging. Doch in der dritten Runde wurde er angezählt.


Boxer zeigen ihr Können

Tiengen – Die Teilnahme an den Internationalen Baden-Württembergischen Landesmeisterschaften in Stuttgart brachten dem Boxring Klettgau großartige Sieger.

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Vorsitzender Gerhard Grether dankte den jungen Sportlern zum Erfolg. Stehend von links: Isah Bajrami, rechts Lukas Fauser.
Bilder: Schlatter

Die Jugendboxer Isah Bajrami und Lukas Fauser haben sich für die Internationalen Süddeutschen Meisterschaften der Jugend in Straubing, Bayern, qualifiziert.

Lukas Fauser und Isah Bajrami hatten bereits vor Wochen die Baden-Württembergische Meisterschaft errungen.

Ein weiterer Höhepunkt soll nun bei den internationalen Süddeutschen Meisterschaften vom 14. bis 16. Oktober in Straubing folgen.

Beide 17-jährige Jugendboxer besiegten deutsche Spitzenboxer und erhoffen sich auch bei den Internationalen Süddeutschen Meisterschaften in Straubing gute Platzierungen.

In einer Trainingspause richtete der Vorsitzende und Trainer Gerhard Grether lobende Worte an die erfolgreichen Kämpfer im Kreise der Trainingsteilnehmer und wünschte für die weiteren Wettbewerbe viel Erfolg.

Bei der kommenden Boxgroßveranstaltung, den Baden-Württembergischen Mannschaftsmeisterschaften am Samstag, 8. Oktober, in der Stadthalle Tiengen, werden die Jugendboxer ihr Können wieder unter Beweis stellen.


Boxen: – Die rund 300 Zuschauer in der gut gefüllten Stadthalle Tiengen jubeln. Der Ringrichter hält den Arm von Lukas Fauser hoch.

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Der Dogerner Lukas Fauser (rechts) vom Boxring
Klettgau zeigte bei der Boxnacht in Tiengen gegen
den starken Benedikt Probst vom BC Singen einen
tollen Kampf und siegt einstimmig nach Punkten.
Bild: Neubert  

„Einstimmiges Urteil – Sieger nach Punkten ist Lukas Fauser“, ruft Fritz Schupp (Bad Säckingen), Chef des Ringkommandos, ins Mikrofon. Thomas und Gerhard Grether, die beiden Trainer des Boxring Klettgau, umarmen Fauser.

Es war ein gelungener Abschluss der Boxveranstaltung des Boxring Klettgau. Gerhard Grether, gleichzeitig Vorsitzender und Organisator der Boxnacht in der Stadthalle, hatte sich die Bonbons für den Schluss aufbewahrt. Er schickte seine im Moment wohl besten Boxer, Isah Bajrami und Lukas Fauser, spät in den Ring.

Das war eine gute Entscheidung. Das Publikum tobte, als Bajrami in den Ring stieg. Der Tiengener hatte es mit dem starken Joachim Fleig vom BC Sigmaringen zu tun. Allerdings blieb dieser Kampf wegen des Altersunterschieds beider Kämpfer ohne Wertung. Trotzdem wurde der Einlagekampf zu einem Höhepunkt. Die beiden schenkten sich nichts. Bajrami ergriff die Initiative und brachte seinen sechs Jahre älteren Gegner in Bedrängnis. In der zweiten Runde verpasste er ihm eine Rechte – Volltreffer. Fleig strauchelte. Auch in der dritten Runde zeigte Bajrami, dass er derzeit gut drauf ist.

Auch die Leistung von Lukas Fauser war klasse. Er hatte es mit einem starken, mit einigen Titeln geschmückten Gegner zu tun. Benedikt Probst vom BC Singen ist in Süddeutschland kein unbeschriebenes Blatt und hatte bisher einige Kämpfe mehr als Fauser absolviert. Fauser zeigte sich davon unbeeindruckt. Immerhin können sich auch die Erfolge des Dogerners im Dress des Boxring Klettgau sehen lassen. In einem technisch guten Kampf machte Fauser vor allem in der dritten Runde noch einmal Dampf und punktete unter dem Jubel der Zuschauer.

Bajrami und Fauser waren gut vorbereitet. Einen maßgeblichen Anteil hatte Thomas Grether, früher deutscher Junioren-Vizemeister und mehrfacher Dritter bei den Erwachsenen. Er hilft seit einigen Wochen im Training. „Ich bin mit den beiden bombig zufrieden. Sie trainieren hart. Man hat gesehen, dass sie konditionell fit sind“, freute sich Thomas Grether. Offensichtlich zahlt sich auch das Sparring mit den beiden aus. „Nur so lernen sie was“, ist sich Grether sicher.

Einen guten Kampf bot auch Miroz Akdeniz. Allerdings wurde er in der dritten Runde etwas müde. Sonst wäre im Kampf gegen Matthias Geissler (BSV Rottweil) vielleicht mehr als ein Unentschieden herausgesprungen.

Ihren ersten Kampf bestritten Michael Loewert, Nladislaw Raile und Jonas Ketterer, das „Küken“ des Boxring Klettgau. Sie schlugen sich tapfer. „Das sind Anfänger. Klar – sie müssen erst im Ring schnuppern“, sagte Gerhard Grether. Mit der Veranstaltung insgesamt war er zufrieden: „Wir haben einige starke Kämpfe gesehen

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Top in Form: Isah Bajrami (links) vom Boxring Klettgau bot bei der Boxnacht in der Tiengener Stadthalle gegen Joachim Fleig vom
BC Sigmaringen eine tolle Leistung.
Bild: Neubert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Dogerner Talent vom Boxring Klettgau wird in Mingolsheim süddeutscher Vizemeister

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Lukas Fauser aus Dogern ist süddeutscher Vizemeister der Nachwuchsboxer.

 

Boxen: (neu) Lukas Fauser, das Talent vom Boxring Klettgau aus Dogern, wird immer stärker. Er wurde in Mingolsheim nach zwei überzeugenden Kämpfen süddeutscher Vizemeister. Er besiegte im ersten Kampf den bayerischen Meister Thomas Nitsch vom BC Augsburg. Im zweiten Kampf gegen den deutschen Vizemeister wachte er zu spät au

Am ersten Tag zeigte sich Fauser in Topform. Sein Trainer Gerhard Grether freute sich: „Lukas hat sehr stark geboxt und klar gewonnen.“ Nicht so gut lief's am zweiten Wettkampftag. Zumindest in der Anfangsphase hatte der Dogerner Mühe. Grether: „Er ist nicht aus sich herausgekommen und hat zu viel Respekt gehabt.“ Fauser steigerte sich von Minute zu Minute. Doch der Punktrückstand war schon zu groß.


60 Jahre und kein bisschen müde

Boxen: – Rund 30 Kinder und Jugendliche versammeln sich um den Ring und schauen zu, wie zwei Kollegen boxen. In der kleinen Halle in der Hans-Thoma-Schule in Tiengen ist mächtig was los.

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Der „Papi“ am Ring:

Der erfahrene Boxtrainer und
Vereins-Chef Gerhard Grether motiviert Isah Bajrami, eines seiner jungen Boxtalente des
Boxring Klettgau.

Bilder: Neubert  

Hier ist das Domizil des Boxring Klettgau (BRK). Mittendrin steht Gerhard Grether. Er ist seit vielen Jahren Vorsitzender und Trainer des Clubs, früher erfolgreicher Boxer, heute so was wie der „Ziehvater“ seiner vielen Boxbuben.

Grether gibt Anweisungen in seiner gewohnten Art: kurz, knapp, präzise, aber bestimmt. Er spornt seine Jungs an: „Es ist ganz einfach: Ihr müsst einen starken Willen haben. Ohne Willen geht nichts beim Boxen.“

Grether weiß, wovon er spricht. In seiner Zeit als Boxer hat er in fast 20 Jahren 340 Kämpfe bestritten, war mehrfacher südbadischer, badischer und süddeutscher Meister, Oberliga- und Bundesliga-Boxer in Worms, Nationalboxer und Mitglied der badischen Auswahl. 1970 und 1971 war er deutscher Militärmeister, 1971 Vierter bei den Militärweltmeisterschaften in Italien. Als Amateurboxer erreichte er also fast alles, was es zu erreichen gab.

Grether sitzt in seinem Wohnzimmer in seinem kleinen Häuschen in Oberlauchringen und plaudert aus dem Nähkästchen. Neben ihm lacht seine Frau Hildegard. Er lächelt liebevoll zurück und scherzt: „Meine Frau war immer die große Antreiberin. Sie hat mich immer dazu getrieben.“ Er gesteht grinsend: „Wenn Hildegard nicht gewesen wäre, wäre ich nicht so weit gekommen.“ Die beiden hatten sich in Bad Säckingen kennengelernt. Natürlich am Rande des Boxrings. Ja – der heute 60-Jährige weiß gewiss, dass es viel Durchhaltevermögen braucht, um erfolgreich boxen zu können. In seiner nunmehr 30-jährigen Trainerzeit sah er viele Talente kommen und gehen. Manche waren erfolgreich, andere verschwanden wieder in der Versenkung.

Bevor Grether zum Boxring kam, hatte er Fußball gespielt. Sein Kollege Kurt Wanka habe ihn dazu überredet, mal ins Boxtraining zu kommen. Wanka ist ein Verwandter des damaligen Trainers Arnold Schendel, einer der Männer der ersten Stunde, als die Boxer des Boxring Klettgau noch im Keller der Grundschule Unterlauchringen boxten. „Ich kam da an und habe eine raue Stimme gehört. Hier hat einer geschrien und getobt. Das war Arnold Schendel. Ich habe gedacht: Wo komme ich da hin?“, erinnert sich Grether.

Er habe gleich ein paar Handschuhe verpasst bekommen und ein paar Schläge einstecken müssen. Er sei in der Ecke verschwunden und habe geheult. Grether: „Meine Kollegen haben mich motiviert und gesagt: Es ist doch nicht so schlimm.“ Diese Kameradschaft habe ihm imponiert, und er sei dabei geblieben. Das war 1965. Grether ist bis heute dabei und pflegt in seinem Verein die Kameradschaft wie seine Vorgänger.

Als Trainer brachte er einige Talente heraus und förderte sie. Einer von ihnen war sein Sohn Thomas, der unter anderem deutscher Vizemeister war. Seit 1990 ist Grether Vorsitzender und lebt für den Verein. Er ist der Tausendsassa. Einige Stunden verbringt er im Keller und sitzt am PC, um alles für seinen Boxring zu erledigen. Im November des vergangenen Jahres feierte er seinen 60. Geburtstag. Grether fühlt sich noch fit. Er lacht und sagt: „Mir gefällt's einfach. Ans Aufhören denke ich in den nächsten fünf Jahren nicht.“ Er klopft auf den Tisch – „toi, toi, toi“.


Meistertitel für Isah Bajrami

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Trainer Gehrhard Grehter mit seinem Meister Isah Bajrami

 

Boxen: (sk) Isah Bajrami vom Boxring Klettgau holte sich bei den baden-württembergischen Meisterschaften in Ruit bei Stuttgart den Titel in der Klasse bis 69 Kilo. Der Weltergewichtler hatte im Finalkampf Dzuma Rustamov im Griff, zeigte starke Kombinationen, traf ihn mit Aufwärtshaken und besiegte ihn in der zweiten Runde nach Knockout.Auch der zweite Boxer von Trainer Gerhard Grether machte seine Sache gut: Miroz Akdeniz wurde Zweiter und musste sich in einem ausgeglichenen Kampf knapp dem Rottweiler Steinle nach Punkten geschlagen geben. Lukas Fauser musste gleich gegen den württembergischen Meister Yilmatz (KSC Backnang) ran. Bis zur dritten Runde war der Kampf ausgeglichen, doch hatte der Dogerner letztlich zu viel Respekt und verlor knapp nach Punkten. Gute Erfahrungen sammelte Matthias Fluck bei seinem ersten Kampf, verlor diesen aber knapp.


Boxer zufrieden mit Erfolgen

Tiengen – Der Boxring Klettgau erhöht die Beiträge seiner Passivmitglieder. Dies beschloss die Hauptversammlung im Café Baumann in Tiengen.

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Vorsitzender Gerhard Grether ehrt in der
Hauptversammlung langjährige Mitglieder des
Boxrings Klettgau: Tohid Sabery, Alfred Mai,
Harald Krischke, Fethi Ayhan, Hartmut Hirz und
Bruno Grambach (von links).
Bild: Neubert  

Frauen zahlen künftig 15 statt 13 Euro, Männer 20 statt 15 Euro und Paare 30 statt bisher 28 Euro.

Vorsitzender Gerhard Grether und sein Stellvertreter Wolfgang Weber begründeten die Anpassung mit den drastisch steigenden Abgaben an den Verband und badischen Sportbund, der Erhöhung der Hallengebühren der Stadt Waldshut-Tiengen und den allgemein gestiegenen Kosten.

Hauptgrund für die finanzielle Mehrbelastung sei die geplante Fusion der Amateur-Boxverbände Baden und Württemberg zum Amateur-Boxverband Baden-Württemberg. „Sie ist bereits beschlossen. Sie wird kommen“, erklärte Weber.

Zahlte der Boxring Klettgau bisher 350 Euro an Beiträgen und Gebühren, müsse der Verein künftig mit Mehrausgaben von 1000 Euro rechnen. Zudem erhöhten weitere Fahrten zu Boxveranstaltungen und Meisterschaften die Kosten.

Grether war indes zufrieden mit den sportlichen Erfolgen seiner Boxer im vergangenen Jahr. Der Dogerner Lukas Fauser und Tiengener Isah Bajrami, die beiden erfolgreichsten Boxer des Vereins 2010, wurden südbadischer und badischer Meister. Miros Akdeniz wurde badischer Vizemeister.

Grether ehrte langjährige Mitglieder: Resi Zieringer und Oliver Schlatter für 40, Peter Karlsch und Marianne Mohr für 30, Tohid Sabery und Fethi Ayhan für 25, Matthias und Franz-Josef Ebner, Ottmar Baumgartner, Bianca Geng-Bruchholz, Johannes Loll und Harald Krischke für 20, Wilfried de Sombre, Peter Djordjevic, Markus Maier und Roman Schirmaier für 15 sowie Bruno Grambach, Ottmar Jehle, Alfred Mai, Ludwig Kaufmann und Walburga Baumgartner für zehn Jahre. Grether ernannte Hartmut Hirz zum Ehrenmitglied des Boxrings Klettgau.

Der Vorstand bleibt unverändert. Wolfgang Weber (stellvertretender Vorsitzender), die Beisitzer Engelbert Brillowski und Rainer Scheuch, Kurt Wanka (Vertreter der Passiven), Tohid Sabery (Sport- und Jugendwart) und Protokollführer Hans-Peter Weber wurden einstimmig wiedergewählt.