Edwin Schlatter erhält eine besondere Trophäe für sein 60-jähriges Wirken im Boxring Klettgau

Der Boxring Klettgau ehrte in seiner Hauptversammlung zahlreiche verdiente Mitglieder. Dem Ehrenvorsitzenden Edwin Schlatter wurde für seine 60-jährige Zugehörigkeit zum Tiengener Traditions-Verein eine besondere Ehre zuteil: Der Vorsitzende Gerhard Grether verlieh ihm für seinen unermüdlichen Einsatz im Ring wie auch im Vorstand des Vereins und auch darüber hinaus eine „Oscar“-Trophäe. Auch andere Mitglieder haben sich verdient gemacht: Manfred Höller, aktuell Beisitzer, wurde nach 28 Jahren Mitgliedschaft, 13 davon als Hauptkassierer, zum Ehrenmitglied ernannt, ebenso wie Christoph und Hubertus Bartholomä.

Bei den Vorstandswahlen wurden der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Weber in Abwesenheit, der Sport- und Jugendwart Toni Sabery sowie die Kassenprüfer Franz Kimmel und Kamila Loewert wiedergewählt. Neu gewählt wurden zu Beisitzern Stefan Locher und Michael Loewert, zum Vertreter der Passiven Murat Yildirim und zum Protokollführer Khalid Sajid. Doris Kaiser-Klormann, stellvertretende Vorsitzende des Sportausschusses Tiengen, übernahm die Wahlleitung und überbrachte Grüße des Sportausschusses.

Franz Kimmel bedankte sich stellvertretend für den gesamten Verein beim Vorsitzenden Gerhard Grether für dessen außergewöhnliches Engagement mit einem Urlaubszuschuss. „Du hast es verdient“, sagte Kimmel. Grether bedankte sich mit den Worten: „Ich freue mich sehr, dass der Boxring Klettgau an mich gedacht hat.“ Einen besonderen Dank sprach Grether zudem den zahlreichen Sponsoren und Gönnern des Vereins aus, allen voran dem Hauptsponsor, dem Autohaus Bartholomä, ohne die der Verein nicht funktionieren würde.

Die Ehrungen

  • 60 Jahre:Edwin Schlatter sowie Manfred Berrer, Erich Dyrschka, Werner Günther und Helmut Maigler in Abwesenheit.
  • 50 Jahre: Otto Gallmann, Ursula Kimmel, Heinz Kolbeck, Heidi Schlatter, Margot Weber und Bernhard Zipfel.
  • 40 Jahre: Wilma Moosmann, Angelika Weber und Gerhard Weinberger sowie Erna Erne und Wolfgang Weber in Abwesenheit.
  • 25 Jahre: Christoph Bartholomä, Mike Späthe und Andreas Wanka sowie Mario Arba, Hubertus Bartholomä, Georg Lohrer und Christoph Weber in Abwesenheit.
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Die Geehrten und die Jubilare des Boxrings Klettgau (von links): Ehrenvorsitzender Edwin Schlatter (60 Jahre), Heinz Kolbeck (50), Heidi Schlatter (50), Vorstand Gerhard Grether, Margot Weber (50), Otto Gallmann (50), Ursula Kimmel (50), Bernhard Zipfel (50), Wilma Moosmann (40), Gerhard Weinberger (40), Andreas Wanka (25), sowie die neuen Ehrenmitglieder Manfred Höller und Christoph Bartholomä. Nicht im Bild: Mike Späthe (25) sowie die in Abwesenheit geehrten Mitglieder.
Bilder: Peter Rosa


 


Boxen im Autohaus Bartholomä


Beim Boxen im Autohaus Bartholomä gibt es Kämpfe mit besonderem Flair

Die Boxveranstaltung im Autohaus Bartholomä lockt zahlreiche Zuschauer an. Die Sportler des Boxrings Klettgau wandeln die Werkstatt in eine Arena um.

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Cheftrainer Gerhard Grether vom Boxring Klettgau, Andreas Anderegg, Präsident der Swiss Boxing Federation,
und Gastgeber Hubertus Bartholomä (von links) tauschen vor den Kämpfen Geschenke aus.
Bild: Michael Neubert

 

Lange hatten die Boxfans auf das Boxereignis im Autohaus Bartholomä warten müssen. In der mit 400 Zuschauern voll besetzten, zur Boxarena umgebauten Werkstatt im Gewerbegebiet Kaitle herrschte eine gute Atmosphäre. Das Publikum genoss den Abend und sah teils begeisternde Kämpfe. Darüber, dass die Staffel des Veranstalters, des Boxrings Klettgau, gegen die starke Schweizer Auswahl mit 3:7 verlor, sah man großzügig hinweg.

Die Familie Bartholomä und der Boxring Klettgau hatten ganze Arbeit geleistet, um dem Publikum diesen Boxabend zu bieten. Hubertus Bartholomä konnte es kaum erwarten, bis es losging. Er klang euphorisch: "Die Stimmung bei uns ist immer super. Ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd. Boxen im Autohaus hat ein besonderes Flair." Am Freitagnachmittag hatte man die Werkstatt geräumt, die Hebebühnen abgebaut und Platz für Ring und Zuschauerbänke geschaffen. Am Abend war das Aufbaukommando des Boxrings angerückt. In zwei Stunden war alles für den Boxabend gerichtet. Die Feuerwehrabteilung Gurtweil richtete am Samstag den Bewirtungsstand ein.

Eine Stunde vor dem ersten Kampf strömten die Besucher in die Halle. Der Gurtweiler Trompeter Rainer Granacher begleitete die beiden Riegen in den Ring. BRK-Chef Gerhard Grether stellte die Kämpfer vor. Nach sehenswerten Kämpfen gingen die Zuschauer zufrieden nach Hause.

 

Boxring Klettgau begeistert trotz Niederlage 

Bad Säckinger Silvio Licata setzt bei seinem Debüt die Akzente für die Gastgeber beim 3:7 gegen eine Schweizer Auswahl. 400 Zuschauer sorgen für Stimmung im Autohaus Bartholomä in Tiengen

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Boxen: – Der Boxring Klettgau hat einen neuen Hoffnungsträger. Der Bad Säckinger Silvio Licata begeisterte die 400 Zuschauer beim Vergleichskampf des Boxrings Klettgau (BRK) im Autohaus Bartholomä in Tiengen gegen eine Schweizer Auswahl bei seinem Ringdebüt. Er holte bei der 3:7-Niederlage einen der drei Siege. Weitere Punkte holten Gast-Boxer Alshami Waal vom BSV Freiburg sowie Routinier Stephan Locher im abschließenden Hauptkampf.

Licata streckte die Arme, jubelte und verneigte sich in üblicher Boxermanier vor dem Publikum. Er strahlte bei seinem Abgang aus dem Ring. Besser hätte seine Premiere nicht laufen können. Bei seinem Debüt zeigte er gegen Govinda Pavan (BC Zürich), was er drauf hat. Der Schweizer stand allerdings ebenfalls zum ersten Mal im Ring. In der ersten Runde versuchte Licata den Gegner auf Distanz zu halten. In Runde zwei drehte er auf, landete einige Treffer. In der dritten Runde überzeugte er die Kampfrichter ebenfalls – und siegte nach Punkten. Für BRK-Cheftrainer Gerhard Grether ist klar, dass ihm Licata noch viel Freude bereiten wird: „Silvio ist ein Talent.“

Der Sieg des Bad Säckingers war einer der drei Lichtblicke bei der 3:7-Niederlage der Tiengener Boxer. Viel Grund zum Jubeln hatte das Trainerteam um Grether, Tohid Sabery und Engelbert Brillowski ansonsten nicht. Bis der Freiburger Waal in den Ring stieg, stand es bereits 3:0 für die starken Schweizer. Waal setzte sich gegen Luis Ramos nach Punkten durch. Ramos hatte einst für den BRK geboxt, steht jetzt er für den BC Brugg im Ring. Für den noch passablen Abschluss sorgte Stefan Locher in seinem 26. Kampf. Allerdings verlor er gegen Enis Amiti vom BC Zürich nach Punkten.

Niederlagen mussten Elias Bernecker, Turan Gören, Stefan Locher, Robin Gruhl und Jean-Michel Loewert einstecken. Ebenso die Gast-Boxer Marcelo Santana vom BC Uster und Giulia Mancino vom BC Singen. Gruhl wurde in seinem Kampf gegen Manuel Brütsch (BC Zürich) zwei Mal angezählt, bevor Grether in der dritten Runde das Handtuch warf. Bernecker verlor gegen Illyas Samuel Winterhalder (BR Baden) nach Punkten. Keine Chance hatte Gören in seinem Kampf gegen den engagierten Thomas Odermatt vom BC Luzern. Bajrami gewann gegen Tenzin Tharpa Toejang (Sport Ring St. Gallen) der in der 3. Runde aufgegeben hat. Loewert unterlag Gohari Maziar Hosseinpour (BC Luzern) nach Punkten.

Trotzdem war Grether mit dem Box-Abend zufrieden: „Wir haben gute Kämpfe gesehen. Das Publikum in Tiengen war klasse und die Stimmung war toll.“ Wichtig war für ihn, dass seine Boxer Erfahrung gegen starke Gegner sammelten: „Sie müssen alle mal lernen.“ Nikita Saunin, Ismael Gashi und Urim Hajdaraj durften zum Sparring ohne Wertung antreten.

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Jugend vor: Fäuste fliegen beim Boxring Klettgau
 
In Tiengen finden baden-württembergische Meisterschaften statt. Nachwuchsboxer Maxim Welsch vom Gastgeber feiert ein viel versprechendes Debüt. Abgespecktes Programm sorgt für leichte Enttäuschung.
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Boxen: (neu) Gerhard Grether, Trainer und Vorsitzender des Boxrings Klettgau (BRK), war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Sein Verein war Gastgeber der baden-württembergischen Mannschaftsmeisterschaft in der Stadthalle Tiengen. Grether hatte die Werbetrommel gerührt und tolle Kämpfe versprochen. Doch es saßen nur gut 100 Zuschauer am Ring – und die sahen statt der ursprünglich angekündigten 30 Kämpfe lediglich elf Duelle im Ring. Trotzdem war Grether nicht unzufrieden. Er freute sich über passable Leistungen seiner jungen Boxer: „Sie haben das gut gemacht.“
 Zwar gab es für die Tiengener Boxer nur zwei Siege. Für Grether war jedoch wichtig, den jungen Kämpfern etwas Wettkampferfahrung zu ermöglichen. Einige Boxer standen erstmals im Ring. Besonders freute sich der zehnjährige Maxim Welsch auf sein Debüt. Er boxte sich gleich zum Publikumsliebling. Welsch geht ins Boxtraining seit er sechs Jahre alt ist. Jetzt hat er ein Alter erreicht, in dem er in den Ring steigen darf. Dass er gegen Leon Lehn vom VfB Friedrichshafen nach Punkten verlor, störte ihn wenig. Nach seinem Kampf war gut gelaunt. „Der Kampf war gut. Boxen macht mir richtig Spaß“, sagte der Zehnjährige. Und Grether ist überzeugt davon, dass in Welsch einiges Potenzial steckt. Die jungen Sportler des Boxrings Klettgau, mussten schließlich bis zur Pause warten, bis sie den ersten Sieg bejubeln durften. Urim Haidarai gewann nach Punkten gegen Leonardo Conrad vom BC Frankenthal.
 Höhepunkt des Abends war der abschließende Kampf von Turan Gören gegen Jamshid Hotak vom AC Weinheim. Gören hatte gegen den engagierten, aber manchmal etwas ungestümen Gegner ein hartes Stück Arbeit zu leisten. Schließlich brachte ihm dessen übertriebene Gangart den Sieg. Hotak wurde in der dritten Runde nach mehrfachen Verwarnungen disqualifiziert.
 Weniger Glück hatten die Tiengener Elias Bernecker, Nikita Saunin und Jean-Michael Loewert. Sie gingen als Verlierer aus dem Ring. Einen interessanten Einlagekampf lieferten sich im vereinsinternen Duell des BR Klettgau der Ringdebütant Silvio Licata und der baden-württembergische Meister Egzon Bajrami. Natürlich blieb der Kampf ohne Wertung.

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Die neu gewählten Vorstandsmitglieder des Boxrings Klettgau (von links): Manfred Höller (Beisitzer, bisher Kassierer), Ilias Bernecker (Jugendbeisitzer), Jan Balaschow (stellvertretender Jugendvorsitzender), Kai Dercho (Jugendwart als Jugendvorsitzender), Egezon Bajrami (Jugendvertreter). Rechts der wieder gewählte Vorsitzende des Boxringes, Gerhard Grether. Nicht auf dem Bild der in Abwesenheit neu gewählte Kassierer Hans-Peter Weber. | Bild: Herbert Schnäbele

Aktive Boxer auch außerhalb des Rings voll dabei

Der Boxring Klettgau zieht Bilanz. Jubiläum im vergangenen Jahr bringt ein Minus.

Ein unermüdliches Engagement zeichnet die Mitglieder des Boxrings Klettgau aus, versicherte der Vorsitzende Gerhard Grether bei der Hauptversammlung des Vereins. Grether sprach dabei speziell die Aktiven an. Ein harmonisch geprägtes Vereinsjubiläum im vergangenen Jahr zum 60-jährigen Bestehen hat allerdings ein Minus gebracht.

Sehr erfreut über den guten Besuch eröffnete der Vorsitzende des Boxrings Klettgau, Gerhard Grether, die Hauptversammlung des Boxrings im Sportheim des FC Tiengen. Nach der Begrüßung verschiedener Ehrengäste, darunter der Vorsitzende des Sportausschusses Tiengen, Martin Gramlich und der Ehrenvorsitzende Edwin Schlatter, berichtete Grether von den Aktivitäten. Im Rückblick auf das 60-jährige Vereinsjubiläum sowie die sportlichen Aktivitäten zeigte er sich stolz auf den Verein und bedankte sich bei allen Helfern und vor allem bei den aktiven Boxern für ihr Engagement. Er beklagte aber die erhöhten Abgaben an den Boxverband Baden-Württemberg, weshalb auch eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge vorgenommen werden müsse. Kassierer Manfred Höller berichtete bei solider Kassenlage über einen Minusbetrag von rund 3000 Euro, der hauptsächlich durch das 60-jährige Vereinsjubiläum zustande gekommen sei, so Höller. Von den Kassenprüfern Franz Kimmel und Kamella Loewert wurde ihm eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt. Ohne größere Diskussion wurde die Erhöhung des jährlichen Vereinsbeitrags um fünf Euro einhellig akzeptiert.

Bei den Teilvorstandswahlen unter der Regie von Martin Gramlich wurden Hans-Peter Weber als neuer Kassierer und Manfred Höller als neuer Beisitzer sowie fünf Jugendvertreter und -beisitzer neu gewählt. Die übrigen Kandidaten, darunter der Vorsitzende Gerhard Grether, wurden in ihren Ämtern bestätigt. Nach kurzer Bedenkzeit zeigte er sich bereit, auch weiterhin das Amt des Haupttrainers zu übernehmen. Er appellierte dabei vor allem an die Jugend, künftig mehr Verantwortung zu übernehmen. Mit einem kurzen Ausblick beendete Grether mit Dankesworten an Sponsoren, darunter vor allem Hubertus Bartholomä vom gleichnamigen Autohaus in Gurtweil, die Versammlung und resümierte: „Heute wurde die Bedeutung des Vereins sehr deutlich.“

(Bericht: Herbert Schnäbele südkurier)

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Der Ehrenvorsitzende Edwin Schlatter (links im Bild) und Vorsitzender Gerhard Grether (rechts im Bild) konnten in der Hauptversammlung
die langjährigen, anwesenden Mitglieder Heidrun Bruchholz, Herbert Dambach und Hans Peter Dünkler ehren.
  

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Verabschiedung von unserem Kassier Manfred Höller
vom Vorsitzenden Gerhard Grether. 
(rechts im Bild)